Auslandspraktikum in Irland


Dietrich Buldakow startete 2021 seine Ausbildung als Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement im Unternehmen. Auf der Bildungsmesse 2023 schlug unsere Personalabteilung vor, dass unsere Auszubildenen doch den Vortrag „Go.for.europe Auslandspraktika für Azubis aus Baden-Württemberg“ von der IHK besuchen könnten.

In der Vergangenheit hatten wir schon Azubis zu einem unserer Hersteller in die Niederlande entsandt. Durch die Pandemie war das Angebot des Auslandspraktikums jedoch erstmal nicht mehr möglich gewesen. Wir wussten aber, dass wir unseren Auszubildenden wieder diese Möglichkeit anbieten wollen. Der Infovortrag der IHK war eine gute Gelegenheit, um dieses Projekt wieder ins Leben zu rufen. Nach dem Vortrag war für zwei unserer Azubis klar: „Wir wollen nach Malta!“. Anschließend versendeten beide eine Bewerbung. M. Defrawi erhielt eine Zusage für Malta und D. Buldakow für Irland. Im Oktober 2023 startete dann die jeweilige vier-wöchige Reise.

Dietrich Buldakow in Dublin

Nach dem Vortrag auf der Bildungmesse wollte ich zunächst nach Malta, Irland stand auf meiner Bewerbungsliste auf Platz zwei. Aber die Enttäuschung war überhaupt nicht groß, im Gegegenteil. Ich habe mich direkt auf Dublin und die neuen Erfahrungen gefreut. 

Bevor die Reise losging, hatten wir von der Organisation eine Infoveranstaltung in Stuttgart. Dort konnten wir viele Fragen klären. Am Flughafen habe ich meine vier Mitreisenden kennengelernt und wir haben gemeinsam gefrühstückt, bevor der Flug losging. In Dublin wurden wir vom Programmleiter empfangen. Dieser hat uns mit Fahrkarten für den Bus ausgestattet und ein Taxi organisiert, dass uns zu unseren Gastfamilien gefahren hat. Zwei der Mitreisenden haben mit mir bei der Gastfamilie gelebt, allerdings das Praktikum in anderen Firmen absolviert.

Nach der ersten Woche in der englischen Sprachschule bin ich morgens täglich 30 min mit dem Bus in das Frachtunternehmen gefahren. Der Doppeldecker war morgens immer pünklich und kam sehr regelmäßig.

Am Wochenende und nach der Arbeit haben wir frei entschieden was wir unternehmen. Wir haben gemeinsam Dublin erkundet und die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Auch einige Foodspots haben wir erkundet. Da ich ein großer UFC-Fan bin, wollte ich unbedingt das Pub "Black Forge" besuchen. Es wurde von McGregor eröffnet und man durfte dort seinen Champion Chip in die Hand nehmen und Fotos machen. Mein Highlight aber war die Tour an den Küsten Dublins entlang.

Bei der Gastfamilie habe ich mich sehr heimisch gefühlt. Wir haben oft abends gemeinsam gegessen. Natürlich gab es auch die irische Spezialität "Irish Beefstew". Das Abendessen war ein guter Anlass, um sich täglich auszutauschen oder sich über Sport zu unterhalten. Ab und zu bin ich auch  mit meinen Mitbewonern in das nahegelegene Fitnessstudio gegangen.

Ich hatte ein durchweg postives Erlebnis und bin dankbar diese Erfahrung gemacht zu haben. Die Leute waren immer sehr freundlich zu mir, das hat es mir leicht gemacht mich dort wohlzufühlen. Ich hätte auch ein wenig länger dort bleiben können.

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